Kategorie: In den Kritiken

Rezension zur Studie/Übersetzung „Moctezuma, una balada“ – Miguel Ángel Gómez Soriano

„[…] El volumen constituye, en definitiva, una aportación relevante por recuperar un texto prácticamente desconocido en el ámbito hispánico y por facilitar su inserción en la obra de Klabund y en la recepción europea de la conquista de México. La traducción y estudio de Huamanchumo abren nuevas posibilidades para investigar las complejas reelaboraciones transatlánticas de unos personajes y episodios históricos cuya productividad cultural dista todavía de haberse agotado.“

Weiter lesen auf Spanisch in: 

Gómez Soriano, Miguel Ángel (2026):  „Reseña: MOCTEZUMA, UNA BALADA, de Klabund. Traducción del alemán por Ofelia Huamanchumo de la Cuba (München: Epubli, 2025; 56 S.)“, Boletín CeMaB Nr. 25, S. 60-61. 

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Foto: Cover Boletín CeMaB Nr 25 (Sep 2025 – Jul 2026) // Buch MOCTEZUMA, UNA BALADA, de Klabund.

Rezension zu ,,Nachtschichten“ – Andrea Heuser

„[…] Besonders eingenommen hat mich auch der Erzählton; der selbstbewusste, zupackende Humor der Autorin, der das verzweifelt-tapfer-komische Alleinsein, den Lebenshunger ihrer Heldinnen und Helden im Daseinsraum der inneren und äußeren Nächte so originell zu Gehör bringt. […]“

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Andrea Heuser, ,,Nur noch ein bisschen Nachtblau“, Rezension zu Ofelia Huamanchumo de la Cubas Erzählband Nachtschichten, Literaturportal Bayern (Dez. 2025).

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NACHTSCHICHTEN. Erzählungen,

von Ofelia Huamanchumo de la Cuba

Mit den Illustrationen von Larissa Martins Gerich.

(Augsburg: Maro Verlag, 2025; 120 Seiten)

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Quelle des Bildes: Detail des Zeichnes: aus dem Instagram-Konto Literaturportal Bayern

Zum Erzählband „Nachtschichten“ – Andreas Stork

„Der Name der Autorin ist lang, ihre Geschichten sind kurz. Letzteres ist bekanntlich ein Genre, bei dem sich die Spreu von Weizen der Schreibenden trennt. Und dass Ofelia Huamanchumo de la Cuba eindeutig zum Weizen gehört, wird spätestens nach der Lektüre der ersten Geschichte ihres kleinen Sammelbandes klar. […]“

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Andreas Stork, DAS STADTGESPRÄCH — Magazin für Rheda-Wiedenbruck (Juli 2025), unter Buchtipps (S. 34).

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NACHTSCHICHTEN. Erzählungen,

von Ofelia Huamanchumo de la Cuba

Mit den Illustrationen von Larissa Martins Gerich.

(Augsburg: Maro Verlag, 2025; 120 Seiten)

Rezension zur Studie „Redobles por Manuel Scorza“ – Patrizia Spinato

„Nel bicentenario dell’indipendenza del Perú e a cinquant’anni dalla pubblicazione del romanzo Redobles por Rancas, finalista al premio Planeta 1969, e della raccolta di poesie El vals de los reptiles, Ofelia Huamanchumo de la Cuba raccoglie, aggiornandoli, nove contributi da lei scritti in momenti differenti sull’opera del grande Manuel Scorza (Lima, 1928 – Madrid, 1983), con una dedica quanto mai attuale e che rappresenta la cifra dell’intero libro: «A la memoria de Manuel Scorza, / porque su redoble pasqueño no ha muerto, / ya que, mientras haya sed de justicia social / y esperanzas, la lucha poética seguirá en pie» (p. 5). L’iniziativa è ben circostanziata nel capitolo introduttivo, «Confesión de fe scorziana», e conferma, per esempio nella terza sezione dal titolo «Manuel Scorza sigue vivo» e nella decima dal titolo «Redoble por Rancas 50 años después», l’attualità tanto dell’opera artistica dello scrittore peruviano come della lettura critica della studiosa peruviana. […] Degna di nota è l’undicesima sezione, che Ofelia Huamanchumo de la Cuba dedica alla bibliografia primaria e secondaria: venti pagine in cui la studiosa riprende i testi citati nei suoi saggi e da cui risulta chiara la sua conoscenza di lavori pubblicati non solo in America ma anche in Europa, e in lingue diverse dallo spagnolo. Ritroviamo così riunite le citazioni, già presenti nei vari saggi, ad alcuni testi di studiosi italiani come Giuseppe Bellini, Rosa Affatato, Dario Puccini, Luisa Pranzetti o Diego Simini, che confermano l’attenzione anche nel nostro paese all’opera di un grande interprete delle lettere peruviane. […]

Patrizia Spinato

Weiter lesen auf Italienisch in:

Patrizia Spinato (2022)  „Recensione: Ofelia Huamanchumo de la Cuba – Redobles por Manuel Scorza (2021), DAL MEDITERRANEO AGLI OCEANI (ISSN 2284-1091), Università degli Studi di Milano, NOTIZIARIO Nr. 110, S. 11-12″

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Bild:  Ausschnitt der Seite 11 des Notiziario Nr. 110.

Rezension zum Lyrikband „De mujeres hembra“ – Agustina Ortiz

„In den Gedichten ,,De mujeres hembra“, einem zweifellos provokanten Titel, thematisiert die Schriftstellerin Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Lima, 1971) die Probleme zeitgenössischer lateinamerikanischer Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft, die durch ihre katholischen Wurzeln gekennzeichnet ist.  Die Autorin offenbart die folgenden Paradigmen von Frauen, die in patriarchalischen Fallen gefangen sind —die Verdächtige, die Feministoide, das Mädchen mit den besten Manieren, die heutige Kinderlose, die aufopfernde Mutter, das durch Kinderreime verdummte Fräulein und die Single-Weiber—, beschrieben mit Ironie, Humor und einer eigentümlichen Sprache  mit einigen Worten, die vom peruanischen vulgären Slang bis zu Latinismen reichen.“

Agustina Ortiz.

Weiter lesen auf Spanisch in: Vallejo & Co. (Januar, 2019).

—> Audios DE MUJERES HEMBRA (soundcloud)

—> Plaquette DE MUJERES HEMBRA (PDF)

„Zur Knotenschrift der Inkas“ (Rede zur Buchpräsentation) – Pedro Novoa

„Por el Arte de los Quipus von Ofelia Huamanchumo ist ein Kurzroman in agiler Prosa und mit anregenden, kritischen Anklängen an die Liebe zur Kunst im Allgemeinen, aber vor allem zur Literatur im Speziellen. Die Handlung, mit Zügen eines Detektivthrillers, bietet durch die Verschachtelung einer allwissenden Erzählerstimme, die uns die Aufklärung des Mords an Paläograph Martin Saavedra Luján erzählt, und den Blogeinträgen seiner Kollegin und vermeintlichen Mörderin Covadonga Fombellida eine relativ einfache Einteilung. Die Handlungsstränge sind zu Beginn noch unabhängig, laufen aber nach und nach zusammen und bilden schließlich ein konzises und kompaktes, erzählerisches Geflecht von beachtlicher Genauigkeit. Der Roman spielt mit Spannung, springt in die Vergangenheit und erschafft mit diesen kurzen, zeitlichen Ausflügen durch gewandten und funktionalen Schliff die Atmosphäre der Stromausfälle und des Terrors im Lima der 80er Jahre. Danach kehrt die Handlung zurück ins heutige Lima, in das Lima, in dem das Heute mit Kolonialvergangenheit zusammenlebt, mit einer noch nicht verstandenen oder interpretierbaren Vergangenheit, die nicht einmal sich selbst versteht. Der Roman ist eine Röntgenaufnahme der Geschichte, die nicht passiert ist, die passieren sollte, die von einem literarisch fehlenden Glied erzählt, einen Mechanismus, der unmöglich zu entschlüsseln ist. . […] Der Roman schneidet gewisse Themen der Büchermafia, des Buchhandels, traditioneller Orte wie der Büchermarkt in der Amazonas-Gasse in der Innenstadt an, Orte, die mit der Ungewissheit leben, die sie mit dem Pittoresken des Stadtrandes verbindet, oder den underground der Bücher. Der Roman entfaltet eine fließende Sensibilität, bringt uns mit feinen und einladenden Augen gewissen Orten der peruanischen Hauptstadt näher. Er hält an Klöstern inne, staunt über die Architektur im Stil des Churriguerismus, die Leute von Heute existieren unter diesem kritischen Blick nicht und nichts ist zufällig. Es handelt sich um eine fast exotistische Vision, beladen mit der Komplexität des Bücherfetisch, um Visionen, die eher auf das Buch als auf die Literatur als solche bezogen sind, eher auf das Historische als auf die lebendige und reale Geschichte konzentriert. Die Figuren kämpfen darum, sich durchzusetzen, die Handlung streut Hinweise, die der Leser sammeln muss, um die narrativen Knoten zu lösen wie einen Roman-Khipu. Die zunächst losen Fäden verbinden sich, erklären sich in der bis ins Detail geplanten narrativen Entwicklung. Mit seiner präzisen und raschen Sprache, den minimalistischen Beschreibungen und einer breiten Rhetorik kommt der Roman Por el Arte de los Quipus mühelos zum Höhepunkt. Der Leser hat das Khipu-Knüpfen miterlebt und hat die Nachbildung der Verbrechen in der Bücherwelt, geheime Leidenschaften, die Flucht und die beabsichtigte oder versteckte Stille miterlebt. Er hat sich vielleicht den Fund und die Lektüre der Inkunabel vorgestellt. Und in seiner Epiphanie war er glücklich.

Pedro Novoa

Ausschnitt aus dem vorgelesenen Text bei der Vorstellung im Literaturhaus Lima, im August 2013.

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Bild: [von links nach rechts:] Pedro Félix Novoa Castillo, die Autorin, Fernando Carrasco.

Rezension zum Roman „Por el Arte de los Quipus“ – Paolo Astorga

„Por el Arte de los Quipus, der peruanischen Autorin Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Lima, 1971) ist eine intensive Geschichte, die in der Haupthandlung von der Entdeckung eines Manuskripts von unschätzbarem Wert aus der Kolonialzeit erzählt: Arte de los Quipus (1574), die Kunst der Inka-Knotenschrift, ist in puquina von Klosterbruder Mateo Mudarra verfasst und ist das Buch, in dem „der wahre Nutzen des Verzeichnisses von Rechnungen und Statistiken, die Art sie ohne Betrug zu lösen und wie sie aufzubewahren sind“ erklärt wird.    Ausgehend von dieser Suche präsentiert uns der Roman zwei Parallelgeschichten, die sich dank ihres gemeinsamen Themas, der Bibliophilie, ineinander verweben. […] Ein fließender und dynamischer Roman, in dem wir die Suche nach der Erkenntnis, die exzessive Begeisterung für Bücher und vor allem eine harte Kritik am politischen, religiösen und sozialen System beobachten können, in dem Unwissen und persönliche Interessen mehr Kraft als die Leidenschaft für Wissen und das Teilen dieses unschätzbar teuren und verfluchten Manuskript vereinnahmen. […]

Paolo Astorga

Vollständiger Text auf Spanisch in:

Paolo Astorga (2014) „Reseña Por el Arte de los Quipus – 2013, de Ofelia Huamanchumo de la Cuba“, DELIRIUM TREMENS – Revista Literaria de Alcance Internacional, Nr. 9 (Januar), pp. 223-224.

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Bild: Cover der Zeitschrift Delirium Tremens, nr 9.

Zum Lyrikband „Elixires de Exilio“ – Ana Varela Tafur

[Übersetzung eines Ausschnittes aus dem Buchrücken:]

„Durch den Gedichtband Elixires de Exilio, von Ofelia Huamanchumo de la Cuba, stellt man sich die Frage: Gibt es diese Elixire überhaupt? Wie werden diese kraftspendenden Elemente des Exils zubereitet? […] Beim Lesen dieser Gedichte hört man die Stimme Amors, die davon spricht, dass es ein Exil der Liebe gibt. Es kann sich leidenschaftlich entwickeln, wenn man seinen Trünken nachgeht.  Die Lyrik Ofelia Huamanchumo de la Cubas enthält eine erfrischende Stimme zu aktuellen Erlebnisse und ermutigt die im Exil lebende DichterInnen, die eigene Sprache mit ihrem Duft und Geschmack beizubehalten, da Amor letztlich keine bestimmte Sprache spricht.“

Ana Varela Tafur. Berkeley, California 2016.

Rezension zur Lyrik-Anthologie „Viejas palabras“ – Miguel Ildefonso

„Viejas palabras. Poesía rescatada (Lima, 1990-2000)  [Überst. Alte Wörter. Gerettete Gedichte] ist eine Abrechnung […]. Die Familie, die Stadt, der Tod, das weibliche Geschlecht und die Liebe sind Hauptthemen dieses Gedichtbandes. Wir konzentrieren uns auf das Thema des Feminismus, mit dem sich  die lateinamerikanischen Literatur bereits seit den 60er Jahren oder sogar noch früher erfolgreich auseinandergesetzt hat. Dieses Thema erhält jedoch in der entzauberten Stimme von Ofelia Huamanchumo de la Cuba, die sehr im Einklang mit der Lyrik der peruanischen Generation der 90er Jahre steht, eine neue Bedeutung. Die Verbindlichkeit einer kritischen Stimme ist in ihrer Ästhetik sehr präsent, in der Ironie und in den Beobachtungen der Marginalität. Vielleicht herrscht aufgrund der Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft leben, die zwischen der Tradition der Angst und den neuen befreienden Werten neu konfiguriert wird, ein sehr starker Bruch in ihren Wörtern, die überhaupt nicht alt sind.“   

Miguel Ildefonso.

Weiter lesen auf Spanisch in:

Revista Digital Letras S5 (Chile), April 2016.

Zum Roman „Dias de un viaje“ – Mónica Cardenas

[Übersetzung eines Ausschnittes aus dem Buchrücken:]

„Dias de un viaje trägt bereits im Titel zwei Sprachen, zwei Naturen, zwei Ufer. Die Reise einer jungen Frau aus Lima nach Deutschland ermöglicht es ihr, neue Kulturen zu entdecken, Lebens- und Büchererfahrungen zu vergleichen, Vorurteilen zu überwinden,  Überlegungen über sich selbst und ihren Platz im Leben anzustellen. Jung und alleine zu verreisen stellt einen Wendepunkt im Leben dar, während darüber zu schreiben eine große Herausforderung sein kann. Diese meistert die frische Prosa von Ofelia Huamanchumo de la Cuba aufgrund der Kunst der Unmittelbarkeit und der Unschuld der ersten Blicks.“

Mónica Cárdenas Moreno. Frankreich, 2015.