Kategorie: Leben & Werk

Giusseppe Bellini- Rezension: „Por el Arte de los Quipus“

[Auschnitt:] 

<<La trama del romanzo è di estrema complicazione, come si conviene a una narrazione in cui l’imprevisto è corrente e tutto si svolge in un’atmosfera conventuale dignificata dalla Biblioteca,  in sé, tuttavia, gravida di inquietante mistero. Molto vi è in Por el Arte de los Quipus di romanzo poliziesco, benché il mistero appaia al servizio della cultura, in realtà anche dell’interesse, e si svolga tra studiosi appassionati di testi antichi, mossi da una sorta di demonio interiore alla scoperta del testo misterioso. Li circondano personaggi di dubbia statura, quando non approfittatori di bassa lega.

Per il lettore, se lo sviluppo del disegno portante, la ricerca del testo Arte de los Quipus, è interessante, lo è soprattutto per la casistica che propone e per la continua sorpresa degli eventi, ma soprattutto lo è, almeno per chi scrive, per una sorta di luminosa evocazione della bellezza di Lima, che, forse mossa dalla nostalgia dell’assenza europea, la scrittrice evoca di continuo, in descrizioni magistrali di edifici coloniali, di piazze e di vie, di luoghi caratteristici, realizzata con cromatismi che rendono vivo ogni dettaglio. […]  Un mondo cupo trasporta il lettore a climi che si potrebbero definire medievali, mentre lo splendore di una Lima restaurata nelle sue preziosità coloniali, inserite nella modernità, fa del romanzo un testo di grande fruibilità. >>

Giusseppe Bellini. DAl MEDITERRANEO AGLI OCEANI (ISSN 2284-1091), Universitàt degli Studi di Milano, Notiziario nr. 58, marzo 2014, p.12.

Charly Martínez Toledo – Rezension „Por el Arte de los Quipus“

<< Por el Arte de los Quipus ist ein Roman, der als Methapher für das bibliophile Ideal fungiert, nämlich ein Buch unter allen Umständen zu erlangen. Die Stuktur der story entspricht eine Reihe von Geschehnissen, die sich als eine Art vernetzter und paraleller Wege mit flash backs verbinden. Es enthält verschiedene Elemente aus dem romain noir , aber auch aus dem Bildungsroman, da die zwei Hauptfiguren als zwei starke Persönlichkeiten in Entwicklung erscheinen. […] Por el Arte de los Quipus ist eine Geschichte, die sich auf die  —fast verzweifelte— Suche eines Manuskripts konzentriert und die von Leidenschaften und die daraus entstehenden Folgen vorausbestimmt wird.>>

 

Vollständiger Text auf Spanisch:     Charly Martínez Toledo (2014) „Reseña: Por el Arte de los Quipus (2013) de Ofelia Huamanchumo de la Cuba“,  SIETECULEBRAS – Revista Andina de Cultura, nr. 35, 68.

Fernando Carrasco – Rezension „Por el Arte de los Quipus“

<< Por el Arte de los Quipus (Vagón Azul Editores, 2013) ist das Erstlingswerk von Ofelia Huamanchumo de la Cuba. Es ist in 17 Kapitel unterteilt. Zu Beginn findet sich eine Einleitung und zum Schluss ein weiterer kurzer Text, der als Epilog dient. Im Laufe des Buches werden in sehr agiler und direkter Prosa zwei Geschichten erzählt, die parallel zueinander verlaufen und miteinander dialogisieren, sich später ergänzen und schließlich miteinander verschmelzen.    […] ein weiteres charakteristisches Merkmal von Ofelia Huamanchumos Roman ist die Darstellung der Stadt Lima als Protagonist. Die Bar Queirolo, das Hotel Bolívar, der Jirón de la Unión, die Plaza Mayor, die Kirche von San Francisco, der Büchermarkt in der Amazonas-Gasse in der Innenstadt sind einige der Schauplätze des Lebens der Hauptfiguren. Ofelia Huamanchumos Kreativität erlaubt es ihr, Beschreibungen des derzeitigen, urbanen Limas darzubieten, die den Fokus auf die Kolonialarchitektur, Kirchen im Barockstil, alte Villen mit Balustraden, Balkonen und Jalousien legen, die als Zugangstür zur Epoche der Kolonialmanuskripte dienen, um die es geht. […] Wie sich vermuten lässt, finden wir hier einen Debütroman, mit Leidenschaft und großer Sorgfalt geschrieben, der den Leser mit seiner fließenden Prosa und einer intelligenten, suggestiven Handlung fesselt.>>

 

Vollständiger Text auf Spanisch in:    Fernando Carrasco Núñez. Revista Digital (Chile) LETRAS S5. Publicado en versión impresa en  ÍNSULA BARATARIA  Revista de literatura y cultura.  Lima, año 11, nr. 15, nov. 2013.

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Bild: Cover der Zeitschrift Ínsula Barataria, nr 15.

Zum Werk Manuel Scorzas

<< Ofelia Huamanchumo de la Cuba hat das Buch Magia y fantasía en la obra de Manuel Scorza. Hacia una reflexión estructural de La guerra silenciosa  veröffentlicht. Die junge Autorin  (Lima, 1971) erkundet und stellt Unterschiede und Übereinstimmungen der literarischen Fiktion, der poetischen Phantasie und der Magie aus den Anden dar, die in Scorzas Prosa herrschen. Sie geht auch näher auf Scorzas Sprache ein, die reich an Metaphern und lichterfüllten Bildern ist. Schritt für Schritt rekonstruiert die Autorin eine Welt voller Konflikte, Freuden und Hoffnungen wie sie in den andinischen Hochgesellschaften vorkommen, die von einem ungerechten System unterdrückt werden. Dieses Buch ist aufgrund der hervorragend geführten Forschungsarbeit ein unentbehrliches Werk für das Verständnis der historischen Bedeutung von Scorzas Werk geworden. >>

 

Vollständiger Text auf Spanisch in:   José Luis Ayala. Zeitung LA PRIMERA, Lima, 06. Januar 2009.

Barcelona: Der Weg einer kreativen Entwicklung

Barcelona, 2016. Digitalzeitschrift LÍNEAS PREVIAS.

<<  Schriftsstellerin und Lyrikerin Ofelia Huamanchumo de la Cuba, wie wir sehen,  haben Sie ein schönes neues Buch mitgebracht: Elixires de Exilio (Berlin, 2016). Wo und unter welchen Umständen wurde dieses Gedichtband konzipiert?  Die Idee dieser Gedichte hatte ich schon seit ein paar Jahren. Sie ging mir ständig im Kopf herum,  bis ich dann ein langes Gedicht in Form einer ‚plaquette‘, Decires de una escritora inmigrante, veröffentliche, die ich jetzt für diese kulturelle Veranstaltung in Barcelona noch einmal gebastelt habe.  Die poetische Stimme hatte in den damaligen Versen gezeigt, wie groß der Schmerz ist, wenn man die Muttersprache vernachlässigen muss, weil man freiwillig ins Exil gegangen ist. Später sind mir neue Ideen eingefallen, die mich zu folgender Überlegung geführt haben: Warum ist das Exil in fremdsprachigen Ländern nicht ganz so tragisch? Ich merkte, dass die poetische Stimme vielleicht in die Falle von AMOR getappt ist. >>

Vollständiges Interview auf Spanisch in:  Líneas Previas, Dez. 2016.

Wien: Literatur und intelektueller Protest

Wien, 2014. Reporter: Alcides Benavente*

<< Die Philologin aus Peru Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Lima, 1971), ansässig in Deutschland, hat vor kurzem in ihrer Heimatstadt den Kurzroman Por el Arte de los Quipus (Vagón Azul Editores, 2013) veröffentlicht.  Im Roman geht es um die Abenteuer zweier Philologen, eines Peruaners und einer Spanierin, die im Sommer 2011 während einer kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt Perus einem Kolonialmanuskript auf der Spur sind von  hinterher rennen, weil das alte Traktat die Knotenschrift [1574] der Inkas entziffern kann.

Die unterhaltsame Geschichte ist ein guter Anlass, um über eine peruanische Kontroverse zu sprechen, nämlich über ein immer noch offenes Thema: das illegale Handel von kulturellem Erbe und alten Büchern, die noch immer aus hoch angesehenen Bibliotheken und peruanischen Archiven verschwunden sind. >>

Vollständiges Interview auf Spanisch in Revista Digital Chilena LETRAS S5, 2014.

* ALCIDES BENAVENTE (Cusco, Peru, 1976)  Journalist und Redakteur bei RADIO ORANGE in Wien. Magister in Lateinamerikanistik (Universität Wien) und Wirtschaftswissenschaftler. Präsident des Lateinamerikanischen Akademischen Kulturzentrums.

Italien: Kultur aus Peru in Mailand

Mailand, 2014. Reporterin: Karina Maquera.

<< Die Philologin und Schriftstellerin Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Lima, 1971) hat ihren Debütroman Por el Arte de los Quipus (Lima: Vagón Azul Editores, 2013, 154 S.) in Rahmen des Literarischen Kolloquiums präsentiert, das im Februar dieses Jahres vom peruanischen Konsulat in Mailand organisiert wurde. Die peruanische Autorin, ansässig in München, Deutschland, hat Essays, Erzählungen, Lyrik und literarische Übersetzung in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht, sowie die Studien: Magia y fantasía en la obra de Manuel Scorza. Hacia una reflexión estructural de La guerra silenciosa (Lima, 2008, 168 S.) und Encomiendas y Cristianización. Estudio de documentos jurídicos y administrativos del Perú. Siglo XVI (Piura, 2013, 213 S.) publiziert.

Por el Arte de los Quipus wurde im Literaturhaus Limas in August 2013 präsentiert. Danach wurde der Kurzroman auf verschiedenen Buchmessen (FILL, Feria de Arequipa, Feria de Ate, usw.)  in Peru vorgestellt. Bevor sie zu uns nach Mailand gekommen ist, war die Autorin schon in Europa, nämlich in Köln, Regensburg, Wien, Eichstätt, Nürnberg und Berlin, auf Lesetour. Die Konferenzen und Lesungen wurden von verschiedenen Kultureinrichtungen gefördert  und haben ein breites und interessiertes Publikum, u.a. aus Studenten, Literaturkritikern und Lektoren, erreicht. >>

Vollständiges Interview auf Spanisch in FUSIÓN – Periódico Latino-Milanese, Anno 4, n. 13.

INTERVIEW: Inka-Knotenschriften, Bücher und Mafia aus Peru

München, 2013.

<< Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Lima, 1971) hat im letzten Juli ihren ersten Kurzroman Por el Arte de los Quipus (2013) bei einem jungen Verlag (Vagón Azul Editores) in ihrer Heimatstadt veröffentlicht. Die Autorin,  seit 2001 in München ansässig, erzählt uns in ihrem Kurzroman eine unterhaltsame Geschichte über die Abenteuer zweier Philologen —der eine aus Peru, und die andere aus Spanien—die  ein wertvolles Manuskript aus der Kolonialzeit finden und damit das mysteriöse System der Inka-Knotenschrift entziffern können. Leider wird die Rettung des Fundes von der blinden Leidenschaft und dem gierigen Wahnsinn der Bibliophilen,  aber auch von einer seltsamen Mafia, die mit alten wertvollen Manuskripten und Kodizes auf dem Schwarzmarkt handelt, verhindert.

Ofelia Huamanchumo de la Cuba, Autorin und Universitätsdozentin, hat gerne auf unsere polemischen Fragen im folgenden Interview geantwortet. >>

Vollständiges Interview auf Spanisch in: CAFÉ CON LETRA, September 2003.

 

INTERVIEW: Manuel Scorza – der Exil, die Politik und die Literatur

München, 2009.

<< Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Lima, 1971) hat die Studie  Magia y fantasía en la obra de Manuel Scorza. Hacia una reflexión estructural de La guerra silenciosa (Lima, dic. 2008) in ihrem Heimatland veröffentlicht. Das Buch hat zum Ziel, eine aktuelle akademische Debatte über das Werk Scorzas voranzutreiben. Es ist Manuel Scorza anlässlich seines 25. Todestages gewidmet. Die Autorin, ansässig in München, kommt im Gespräch über Manuel Scorzas Werk auf die Themen Literatur, Exil, Politik, Courage. >>

Vollständiges Interview wurde auf Spanisch in CAFÉ CON LETRA, im Februar 2010 veröffentlicht.