Autor: ofeliah

Lima, August 2017

Internationale Buchmesse Limas, FILL 2017

Vorstellung des Erzählungsbands  Como si no bastase ya ser – 15 narradoras peruanas (Selección y prólogo de Nataly Villena Vega; Lima: Peisa, 2017) unter der Leitung von Alonso Rabí und Nataly Villena.

Ort und Datum: 1. August 2017, um  19:00 Uhr im Saal Riesco

FILL: Parque de los Próceres. Av. Salaverry cdra. 17 – Jesús María

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Bildquelle: LAS CRÍTICAS – Critica literaria hecha por mujeres

Erzählung: „Crónica de la foto perdida de Manuel Scorza“

<<Chronik des verlorenen Fotos von Manuel Scorza>>

[In Originalsprache:] „Crónica de la foto perdida de Manuel Scorza“.

Erzählung in spanischer Sprache mit Fotos aus der Zeit und vom Ort des Romanzyklus La guerra silenciosa von Manuel Scorza.

 

Veröffentlicht in:  Manuel Scorza: Homenajes y recuerdos. Juan González Soto y Mauro Mamani Macedo (eds.). Lima: Ed. Andesbooks, 2008, 245-253.

ISBN 978-9972-2934-2-9

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Bild: Cover der Andesbooks Fassung.

Pedro Félix Novoa – Zur Knotenschrift der Inkas

<<Por el Arte de los Quipus von Ofelia Huamanchumo ist ein Kurzroman in agiler Prosa und mit anregenden, kritischen Anklängen an die Liebe zur Kunst im Allgemeinen, aber vor allem zur Literatur im Speziellen. Die Handlung, mit Zügen eines Detektivthrillers, bietet durch die Verschachtelung einer allwissenden Erzählerstimme, die uns die Aufklärung des Mords an Paläograph Martin Saavedra Luján erzählt, und den Blogeinträgen seiner Kollegin und vermeintlichen Mörderin Covadonga Fombellida eine relativ einfache Einteilung. Die Handlungsstränge sind zu Beginn noch unabhängig, laufen aber nach und nach zusammen und bilden schließlich ein konzises und kompaktes, erzählerisches Geflecht von beachtlicher Genauigkeit. Der Roman spielt mit Spannung, springt in die Vergangenheit und erschafft mit diesen kurzen, zeitlichen Ausflügen durch gewandten und funktionalen Schliff die Atmosphäre der Stromausfälle und des Terrors im Lima der 80er Jahre. Danach kehrt die Handlung zurück ins heutige Lima, in das Lima, in dem das Heute mit Kolonialvergangenheit zusammenlebt, mit einer noch nicht verstandenen oder interpretierbaren Vergangenheit, die nicht einmal sich selbst versteht. Der Roman ist eine Röntgenaufnahme der Geschichte, die nicht passiert ist, die passieren sollte, die von einem literarisch fehlenden Glied erzählt, einen Mechanismus, der unmöglich zu entschlüsseln ist. . […] Der Roman schneidet gewisse Themen der Büchermafia, des Buchhandels, traditioneller Orte wie der Büchermarkt in der Amazonas-Gasse in der Innenstadt an, Orte, die mit der Ungewissheit leben, die sie mit dem Pittoresken des Stadtrandes verbindet, oder den underground der Bücher. Der Roman entfaltet eine fließende Sensibilität, bringt uns mit feinen und einladenden Augen gewissen Orten der peruanischen Hauptstadt näher. Er hält an Klöstern inne, staunt über die Architektur im Stil des Churriguerismus, die Leute von Heute existieren unter diesem kritischen Blick nicht und nichts ist zufällig. Es handelt sich um eine fast exotistische Vision, beladen mit der Komplexität des Bücherfetisch, um Visionen, die eher auf das Buch als auf die Literatur als solche bezogen sind, eher auf das Historische als auf die lebendige und reale Geschichte konzentriert. Die Figuren kämpfen darum, sich durchzusetzen, die Handlung streut Hinweise, die der Leser sammeln muss, um die narrativen Knoten zu lösen wie einen Roman-Khipu. Die zunächst losen Fäden verbinden sich, erklären sich in der bis ins Detail geplanten narrativen Entwicklung. Mit seiner präzisen und raschen Sprache, den minimalistischen Beschreibungen und einer breiten Rhetorik kommt der Roman Por el Arte de los Quipus mühelos zum Höhepunkt. Der Leser hat das Khipu-Knüpfen miterlebt und hat die Nachbildung der Verbrechen in der Bücherwelt, geheime Leidenschaften, die Flucht und die beabsichtigte oder versteckte Stille miterlebt. Er hat sich vielleicht den Fund und die Lektüre der Inkunabel vorgestellt. Und in seiner Epiphanie war er glücklich.>>

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Ausschnitt aus dem vorgelesenen Text bei der Vorstellung im Literaturhaus Lima, im August 2013.

Bild: [von links nach rechts:] Pedro Félix Novoa Castillo, die Autorin, Fernando Carrasco.

Paolo Astorga: Rezension „Por el Arte de los Quipus“

<<Por el Arte de los Quipus, der peruanischen Autorin Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Lima, 1971) ist eine intensive Geschichte, die in der Haupthandlung von der Entdeckung eines Manuskripts von unschätzbarem Wert aus der Kolonialzeit erzählt: Arte de los Quipus (1574), die Kunst der Inka-Knotenschrift, ist in puquina von Klosterbruder Mateo Mudarra verfasst und ist das Buch, in dem „der wahre Nutzen des Verzeichnisses von Rechnungen und Statistiken, die Art sie ohne Betrug zu lösen und wie sie aufzubewahren sind“ erklärt wird.    Ausgehend von dieser Suche präsentiert uns der Roman zwei Parallelgeschichten, die sich dank ihres gemeinsamen Themas, der Bibliophilie, ineinander verweben. Der Ausgang des Romans ist antiklimatisch und lässt den Leser frustriert zurück, da er noch nicht genug hat. Ein fließender und dynamischer Roman, in dem wir „die Suche nach der Erkenntnis, die exzessive Begeisterung für Bücher und vor allem eine harte Kritik am politischen, religiösen und sozialen System beobachten können, in dem Unwissen und persönliche Interessen mehr Kraft als die Leidenschaft für Wissen und das Teilen dieses unschätzbar teuren und verfluchten Manuskript vereinnahmen>>

 

Vollständiger Text auf Spanisch in:  Paolo Astorga (2014) „Reseña Por el Arte de los Quipus – 2013, de Ofelia Huamanchumo de la Cuba“, DELIRIUM TREMENS – Revista Literaria de Alcance Internacional, Nr. 9 (Januar), pp. 223-224.

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Bild: Cover der Zeitschrift Delirium Tremens, nr 9.

München, April 2017

LESUNG in der Sektion ,,ErzählerInnen'' im Rahmen der Veranstaltung Welttag des Buches.

Ort:  Librería Española in München.

Veranstalter:  Librería Española und  Instituto Cervantes München.

Datum/Uhrzeit: Samstag, den 22. April ab 17:00 Uhr.

Paris, April 2017

Vortrag in der ersten Sektion: ,,Peruanische Autoren" im Rahmen der Tagung "Première rencontre consacrée à la fiction péruvienne contemporaine: un territoire de création et de conflit".

 

Veranstalter: Félix Terrones (ENS) und Paul Baudry (Université Paris-Sorbonne).

Ort: École Normale Supérior.

Paris, Frankreich, de 7. April 2017.

München, März-April 2017

Vortrag:   "Peripecias, prodigios globales y otros tópicos en cartas insertadas en crónicas hispánicas del siglo XVI."

  21. Hispanistentag: ,,Orte hispanischer Kultur in einer globalisierten Welt" (29 März - 2 April 2017).

1. Sektion - LITERATUR

Thema: "Textos permeables: modelos épicos y migración de imaginarios en la narrativa hispánica (siglos XV - XVII)".

Veranstalterinnen: Eugenia Ortiz Gambetta (La Plata) und Stephanie Lang (Heidelberg).

München, Deutschland, 29. März - 2. April 2017.

Barcelona, Dezember 2016

Lesung Elixires de exilio (Berlín, 2016; illustriert von Manuela Illera und ins Katalanische übersetzt von  Jaume Villalba) im Rahmen der Veranstaltung  IMAGINARIOS DESARMADOS – Interdisziplinäre Begegnung über Territorium, Gedächtnis, Identität und Exil.

Lesungsrunde: „Tejiendo palabras“.

Barcelona, 16. – 18. Dezember 2016.

Jena, Juli 2016

,,VIVIR EN OTRA LENGUA Escritoras latinoamericanas residentes en Alemania“.

Im Gespräch: Esther Andradi (Argentinien), Ofelia Huamanchumo  (Peru), Isabel Liphtay (Chile), Sonia Solarte (Kolumbien) und Elsye Suquilanda (Ekuador).

Im Rahmen der Kulturprogramms für den XLI Congreso Internacional del ILLI: ,,La literatura latinoamericana – Escrituras locales en contextos globales“; organisiert von Instituto Internacional de Literatura Iberoamericana (Pittsburgh, EEUU) und der Friedrich-Schiller-Universität.

Jena, Deutschland, 19. – 22. Juli 2016.